... verbrannte Hütten.
Am 1. April erreichte uns die Nachricht, dass in einem Dorf 4 Häuser von Koya-Tribels verbrannt sind. Wieder einmal. Wir helfen mit Spenden für Hausrat usw. über Umwege. Offiziell über die Kirchenleitung zu helfen, ist uns im Moment leider nicht möglich.
Was noch zum Jahreswechsel Mut machte, nämlich die Ergebnisse vom Reformationsfest 2025 (siehe Artikel unten), erwies sich Ende März als geplatzte Hoffnungsblase. Oder anders ausgedrückt: Die Hoffungen wurden durch falsche Aktionen zur Registrierung der Kirche wie eine Hütte abgefackelt. Was war geschehen? Ohne Absprache mit dem indischen Kirchenbund UELCI und auch ohne die Bedingungen zu erfüllen und die Verfassung zugrunde zu legen, wurde von der Interimsleitung eine Society registriert. Einzelheiten ersparen wir uns hier - das Ergebnis war, dass die UELCI die Leitung abgesetzt hat und der Generalsekretär sie nun so lange wahrnimmt, bis legale Wahlen abgehalten werden. Die 12 Mitglieder eines ad-hoc-commitees werden solange direkt aus Chennai mit Aufgaben zur rechtlichen Sicherung der Kirche und die Vorbereitung auf demokratische Wahlen beauftragt.
Durch die eigenmächtigen Aktionen von 2-3 Leitenden wurde die Pastorenschaft nun erneut gespalten. Wie es ausgeht, wissen wir noch nicht. Wir hoffen sehr, dass sich mindestens 2/3 der Gemeinden wieder als lutherische Kirche im lutherischen Kirchenbund einfinden.
Mit Projekten engagiert sich der FMD weiterhin: Für die Lifetrainees in der Shalom-Foundation sorgen Patinnen und Paten. Zwei oder drei fehlen noch ... Einzelprojekte in Odisha, für die Fishermen und Menschen in Not unterstützen wir über die Emmanuel-Ministries, verantwortet von Rev. S. Philip. Bitte lassen Sie mit Ihrer Unterstützung nicht nach - auch wenn in der GSELC gerade Projektstopp ist. Wir brauchen Ihre Unterstützung für viele andere Dinge in Indien. Danke!!!