Hilfe für Flutopfer

Nachricht 09. August 2022

Ihre Welt ging unter ...

9. August 2022 Hilfe für 500 Kinder

Über SEEWA, die NGO des Sozialarbeiters Krishna, wurde nun über 500 Kindern im Überschwemmungsgebiet geholfen. Viele der Familien in der Gegend von Arukuru, V.R.Puram, Sitapuram und anderen Orten haben alles verloren. Zwar kann man die meisten der Orte wieder erreichen, es fehlt jedoch noch immer an lebenswichtigen Dingen. Die GSELC hat um Hilfe speziell für Kinder gebeten: Gesunde und gute Ernährung, Decken, Kleidung usw. Auf dem "Katastrophenkonto" beim FMD lag noch etwas Geld und so konnten wir schnell reagieren. Bitte füllen Sie dieses Konto auf und spenden auch unter dem Stickwort: "Katastrophenhilfe". 

14. Juli 2022  Starke Überschwemmungen

Es hat in den Regionen des Nordens stark geregnet. Über die Sabari und andere Nebenflüsse füllte sich das Flussbett der Godavari schnell und für viele Dörfer hieß es schon wieder: Alles packen, auf die Hügel - oder in die neuen Kolonien. 

Letzteres haben viele verweigert, da sie erst gehen wollen, wenn sie die finanzielle Entschädigung der Regierung auf dem Konto haben. Wieder ist die Not groß. Ursache sind tatsächlich die extremen Regenfälle. Hinzu kommt, dass es durch den Staudamm einen Rückstau gibt. Zwar wird das Wasser durch den Überlauf nun auch in Kanäle und Überlaufbecken verteilt, dennoch kann nicht genug abgeleitet werden. So ist der Pegel wie bei der verheerenden Jahrhundertflut 1986 auf 70 Fuß gestiegen.

Hilfsmaßnahmen

Die GSELC hat alle Partnerorganisationen um Hilfe gebeten, also die UELCI, den Lutherischen Weltbund, das ELM und alle Nachbarkirchen. Die Gemeinden der GSELC haben sofort begonnen, Essen zu kochen und zusammenzulegen, um eine Nothilfe der Menschen zu organisieren. Foto: Pastor N. Daniel u.a. unterwegs zu einem abgeschnittenen Dorf.

Der FMD wurde dringend gebeten, den Kauf von Kleidung und Lebensmittel für 500 Kinder zu ermöglichen. Der Staat sorgt zwar für Verpflegung, Zeltplanen usw., zum Teil aus der Luft, es fehlt jedoch vor allem Kindern an gesunder Nahrung (Milch, Gemüse, Obst). Dies hat sich die GSELC vorgenommen. Der AK Weltmission hat beschlossen, zumindest eine kleine Hilfe aus noch vorhandenen Geldern für Katastrophenhilfe zu leisten. Die Hilfe ist über die NGO von Sozialarbeiter Krishna (SEWAA) inzwischen angelaufen.

Die später erforderliche Hilfe wird dann vor allem im Instandsetzen der Felder und der Neuaussaat bestehen. An solch großen Projekten wird sich der FMD nicht beteiligen. Der indische Staat wird vor allem die Häuser aufbauen helfen bzw. wird die Umsiedlung jetzt schneller erfolgen - zumal viele der Menschen zukünftig nicht mehr in den Überschwemmungsgebieten leben wollen.

Wenn Sie spenden möchten: Der FMD hat ein Konto "Katastrophenhilfe". Was Sie dort zweckbestimmt einzahlen wird für schnelle Hilfe wie diesmal für die von der Flut betroffenen Kinder genutzt. Durch sehr kurze Wege bei unseren Entscheidungen (WhatsApp und E-Mail) kann der AK Weltmission jeweils schnell entscheiden und Sie unterstützen mit dem gefüllten "Topf" schnelle Hilfsmaßnahmen. Danke!!!

Und: Bitte beten Sie für die betroffenen Menschen. Sehr viele von ihnen haben alles verloren - auch feste Häuser, Möbel und Einrichtung, Motorrad/Auto, Kühlschrank usw. (also nicht "nur" leicht Ersetzbares). Gott kann und will auch und gerade im Leiden viel bewegen, trösten, helfen und Vertrauen wecken.

Hier finden Sie einen Artikel, der dem Stolz der Staudamm-Betreiber Raum gibt: Der Staudamm und Überlauf bei Polavaram hat dem Wasserdruck standgehalten und seine Aufgabe erfüllt. Wie gut. 

Weiterhin informieren wir hier über aktuelle Entwicklungen zum Staudamm. 

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25.7.2022: Inzwischen gibt es eine Auseinandersetzung zwischen den. Bundesstaaten Telangana und Andhra Pradesh. Es geht um die Bewertung der ursachen für die extreme Flut. Ein Gutachten stellt klar: Auch ohne den Staudamm gäbe es diese Wasserstände - und selbst wenn der erhöht wird, wird es nicht schlimmer und z.B. Bhadrachalam ist nicht bedroht. Andere Gutachten behaupten das Gegenteil ... Telangana fordert die 7 Landkreise zurück, die wegen des Stausees bei der Staatengründung bei Andhra Pradesh verblieben sind. Außerdem fordert man die Übernahme der Verantwortung in Neu Delhi, da es sich um ein nationales Projekt handelt.