lebendige Hoffnungszeichen

Nachricht 07. März 2022

Chicken als Zeichen der Hoffnung

Auf Bitte unserer Partnerkirche, der GSELC, hat der FMD ein kleines, aber wirksames Projekt unterstützt. An 389 arme Frauen, darunter viele besonders arme Witwen, wurden je zwei Hühner verteilt. Was sich banal anhört, ist für die Stammesbevölkerung in den Dörfern entlang der Godavari eine riesige Hilfe. Die Frauen können sich mit den Eiern der "Chicken" gesunder ernähren. Da es in jedem Dorf mehrere Hähne gibt, werden viele der Hühner auch Küken bekommen und so kann eine kleine Zucht entstehen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Hühner dann auch nach der Umsiedlung etwas zur Ernährung der Ärmsten beitragen können. 

Ganz nebenbei hat die Kirche mit der Aktion ein Zeichen gesetzt: Wir kümmern uns um euch, wir sind für euch da. Verglichen mit den Ausgaben, die wir in Deutschland für Öffentlichkeitsarbeit ausgeben, ist dies ein äußerst bescheidenes Projekt gemeindlicher Kontaktarbeit.

Die Hühner wurden in Verantwortung von Pastor Philip (Bild rechts) zentral eingekauft und durch die Pastoren der jeweiligen Gemeinde an ausgesuchte und besonders bedürftige Witwen und Familien übergeben. Primär Frauen als für den Haushalt zuständig und auf Nachhaltigkeit bedacht, haben die Hühner in Empfang genommen.