Allgemeines ¬ Arukuru ¬ Chakkaripalli ¬ G.K. Padu ¬ Koyda (Tekupalli) ¬
Kukunuru ¬ Sandrukunta ¬ Serapaka ¬ study_centre ¬ Vinayakapuram (Kammarigudem) ¬ Yedavalli ¬
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"Teachers for tribals" nennt unser indischer Partner dieses spannende Bildungsprojekt unter Koyas und Lambadis. Neunzig Prozent der Menschen in den Dörfern entlang des Godavari waren bei Beginn des Projektes Analphabeten. Heute sind es immer noch bis zu 60 %. Viele Hindernisse bauen sich auf, dieses Defizit zu beheben: Manche Schulen bzw. Lehrer der Regierung arbeiten schlecht. Eine behördliche Kontrolle fällt in den abgelegenen Dörfern schwer oder wird durch Korruption manipuliert und verhindert. Großgrundbesitzer sind an billigen Arbeitskräften interessiert - nicht an Mitarbeitern, die gesetzlich garantierte Mindestlöhne verlangen. Eltern sind auf den Mitverdienst der Kinder angewiesen, um die Familie zu ernähren. Alles in allem: wer den Menschen Bildung bringen möchte, hat an vielen Fronten zu kämpfen. Aber ohne Bildung haben die Stammesleute keine Zukunft, die sie in Würde und Freiheit leben lässt. Sie müssen lesen und schreiben können, wenn es um Verträge und Rechnungen geht. Sie müssen ihre gesetzlichen Rechte kennen und einfordern, wenn sie nicht weiterhin als Leibeigene leben wollen. Und sie brauchen Perspektiven für eine berufliche Zukunft und die Gestaltung gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens. Bildung - nach Auffassung unserer Partner ist sie Schlüssel für die Zukunft dieser Region. Deshalb legt die GSELC besonders auf ihre Bildungsprogramme großen Wert. In vielen Dörfern werden seit 1994 zwischen 30 bis 100 Kinder unterrichtet. Sie leben in einfachen, ortsüblichen Hütten, bekommen Unterricht in Lesen, Schreiben, Rechnen, handwerklichen Kenntnissen und werden verpflegt. Manche gehen am Wochenende zurück zu ihren Familien. Dieses Projekt hat inzwischen Modellcharakter bekommen: Bildung geschieht hier nicht "abgehoben" in städtischen Schulen, sondern dort, wo die Leute leben. Eltern und DorfbewohnerInnen werden einbezogen. Inzwischen hat die indische Regierung in fast allen größeren Dörfern zumindest Grundschulen eingerichtet. Die Kinderheime der GSELC betreiben keine eigenen Schulen mehr, sondern schicken "ihre" Kinder auf die staatliche Schule. Manchmal finanziert die Kirche auch einen Lehrer an der staatlichen Schule mit, damit die Hostel-Kinder und die Kinder des Dorfes einen guten Unterricht bekommen. Die GSELC konzentriert sich auf die qualifizierte Arbeit in 10 Kinderheimen und ermöglicht so ca. 500 Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch. Außerdem wird durch die Hostel eine christliche Erziehung in Gemeinschaft möglich und damit positiv auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder eingewirkt. Durch Jugend-MitarbeiterInnen wurd eim Januar 2011 ein neues Projekt ins Leben gerufen: Die Lernzentren der GSELC. In zunächst 10 Dörfern entstehen Gruppen für Hausaufgabenhilfe. 48 junge Erwachsene setzen sich dafür ein und werden von einem Lehrer begleitet. Gesellschaftliche Verantwortung und religiöse Erziehung gehen Hand in Hand. Das Kulturgut der Koyas, Tänze und Lieder, wird gepflegt und weitergegeben. Schon vor vielen Jahren haben Jugendliche des Pfingstcamp Hanstedt begonnen, für dieses Projekt von ihrem Taschengeld zu spenden. Inzwischen haben sich einige Kirchengemeinden und ein Kirchenkreis engagiert und finanzieren zehn solcher Zentren. Hinzu kommen die Study-centres, die möglichst in jeder der 40 Kirchen angeboten werden sollen. Die GSELC bittet darum, diese Projekte durch Projektpatenschaften zu ermöglichen. Ein Kind kann für 30 Euro im Monat versorgt und unterrichtet werden. Bei einem Projekt mit 50 Kindern werden also jährlich ca. 18.000 Euro benötigt. Weiterführende Schulen mit Schulheim-Aufenthalt kosten im Nahbereich monatlich 35 Euro und Studienkosten in einer Stadt liegen bei 50 bis 100 Euro. Die "study-centres" kosten jährlich ca. 3.000 € insgesamt. Wenn Sie also 180 € spenden, finanzieren Sie damit eines der Zentren inclusive des Gehaltsanteils des Lehrers. Wenn Sie genau wissen möchten, wie die Finanzen gehandhabt werden, können sie hier nachsehen. Gerne können Sie sich auch einen Flyer herunterladen, die darin befindliche Spendenzusage nutzen und/oder ihn an Bekannte weitergeben. Original-Flyer bekommen Sie im FMD-Büro. Aktuelle Informationen bekommen Sie beim jeweiligen Projekt. Darin sind auch die Planungen und letzte Anschauungsberichte ersichtlich. Außerdem können Sie unter Indien aktuell nachsehen - auch dort gibt es Infos über Entwicklungen. |
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