Allgemeines ¬ Arukuru ¬ Chakkaripalli ¬ G.K. Padu ¬ Koyda (Tekupalli) ¬
Kukunuru ¬ Sandrukunta ¬ Serapaka ¬ Vinayakapuram (Kammarigudem) ¬ Yedavalli ¬
Teachers for TribalsKoyda (Tekupalli)
Warden/Leiter: Mr. Sakthi Babu Pastor: S.Mark Anzahl Kinder: 30 (15 Jungen, 15 Mädchen) Personal: 1 Warden, 1 Teacher, 1 Koch, 1 Wachmann Das Kinderheim in Tekupalli wurde Anfang 2006 in das nur wenige Kilometer entfernte Dorf Koyda verlegt. Es gab Probleme mit dem Land und da die meisten Kinder ohnehin aus Koyda oder den Nachbardörfern kommen, bot sich eine Verlegung an. Während der Überschwemmung Mitte 2006 wurden die Hütten völlig vernichtet, jedoch gleich wieder in landesüblichen Hütten aufgebaut. Das Kinderheim liegt nahe dem Fluss. Wenn es zum Bau des Polavaram-Dammes kommt, wird es verlegt werden müssen, da der ganze Ort überschwemmt wird. Aus diesem Grunde werden auch im Moment, wie bei allen anderen bedrohten Heimen, keine teuren baulichen Veränderungen getätigt. Es wurde jedoch ein fester Fußboden gelegt, dazu seitliche Mauern so dass keine Tiere (Schlangen) ins Haus kommen können. Auch wurde ein Küchen- und ein Ziergarten angelegt. Durch einen elektrischen Fehler brannten am 20.8.07 die Hütten ab und die Kinder verlieren alles. Durch sofortige Hilfe wurden die Schäden ersetzt. Ein erneuter Brand im Januar 2010 vernichtet das Hostel erneut. Es wurde nun eine relativ feuerfeste Hütte mit Blechdach errichtet und Eltern und Gemeindeglieder dabei sehr in die Pflicht genommen. In dieser Region besteht großer Bedarf an Schulen und Versorgung. Die Leute in Koyda, einem Dorf mit ca.800 Einwohnern, sind extrem arm. Nur 3 Großgrundbesitzer bewirtschaften das gesamte Land. Die Familien sind darauf angewiesen, von ihnen Arbeit zu bekommen. In den Nachbardörfern, aus denen die Koya-Kinder außerdem kommen, ist die Lage ähnlich. Viele leben noch vom Wald und dessen Erträge. Die Farmer im Dorf werden von der Regierung unter Druck gesetzt, ihr Land wegen des Polavaram-Stausees zu verlassen. Es wird viel Geld geboten. Nach anfänglichem Weitern haben sich die großen Bauern inzwischen zur Umsiedlung bereit erklärt. Damit ist bei deren Abzug die Lebensgrundlage für die Kuli-Familien vernichtet. Das Land hier für die Kirche zu registrieren ist nicht möglich und auch nicht erforderlich, wenn das Polavaram-Projekt kommt. Stand: Juli 2010
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