FMD-Hilfe

FMD-Hilfe für Staudammopfer

Dringend sucht der FMD Sponsoren für ein Projekt zur Unterstützung von Staudamm-Opfern. Über die NGO von Krishna Rao (ehemals TfT-Direktor) namens SEEWA werden 2.028 Familien in 20 Dörfern dabei unterstützt, ihre von der Regierung zugesicherten Entschädigungen für Umsiedlungen und Neubeginn zu bekommen.

Die erste Phase der Evaluierung ist bereits abgeschlossen. Krishna arbeitet eng mit der GSELC zusammen, berät und begleitet jedoch mit seinem 4-köpfigen Team nicht nur Christen, sondern alle Betroffenen in den den Dörfern. 1.200 € hat der FMD für die erste Phase zur Verfügung gestellt. Jetzt hat der AK Weltmission beschlossen, die zweite Phase der Hilfe mit 2.000 € zu bezuschussen. Dafür bedarf es Gemeinden oder Einzelpersonen, die dafür spenden.

Es hat sich in 60 Treffen auf Dorfebene gezeigt, dass viele Familien wenig oder sogar nichts von ihren rechtlichen Ansprüchen wissen. Es wurden in allen Dörfern Kommitees gegründet, die informieren und die Familien begleiten. Sheewa hilft bei Behördengängen und im Umgang mit den für die Entschädigungen Verantwortlichen. Die Adivasi bekommen Haus für Haus und Land für Land - auch da gibt es diverse Unregelmäßigkeiten in der Berechnung der Ansprüche und dem Ersatzland usw.

Der FMD wird nicht in die materielle Hilfe für Familien einsteigen. Der Staat hat für die Betroffenen ein Hilfspaket geschnürt und feste Zusagen zur Entschädigung und Umsiedlung gemacht. Dies einzufordern und in Anspruch zu nehmen sind viele jedoch überfordert und bedürfen der Hilfe. Direkt zu helfen, würde zudem unsere Möglichkeiten völlig übersteigen.

Bitte sammeln Sie doch Kollekten für das Projekt und spenden unter dem Stichwort "Polavaram-Hilfe". Wir leiten das Geld dann nach Indien weiter und begleiten und prüfen die Arbeit der SEEWA-NGO. Über unsere Homepage unterrichten wir Sie dann weiter. Allen Unterstützern sei herzlich gedankt!

 
fmd  

SEEWA, die NGO von Krishna und seinem Assistenten Rafi wurde mehrfach ausgezeichnet. Unten ein Foto mit H.Brünjes 

hbr