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Die Spur des Geldes ...

„Wie läuft denn das mit dem Geld jetzt, wo die GSELC ihre Krise zu meistern hat - und überhaupt? Kommt das Geld denn auch wirklich an?“

Damit Sie sich auch detailliert informieren können möchten wir an dieser Stelle etwas über den Weg des Geldes sagen und so um das Vertrauen aller Spender und Spenderinnen werben. Die Antwort lautet: „Ja, das Geld kommt an!“

Der Status

Die GSELC ist eine offizielle Partnerkirche der Landeskirche Hannovers. Diese wird vertreten durch das Ev.- luth.Missionswerk (ELM) Hermannsburg. Der FMD ist also in allen Angelegenheiten an das ELM gewiesen. Der FMD ist sozusagen ausführende Kraft der Partnerschaftspflege, bringt den größten Teil der finanziellen Mittel auf und begleitet die Geber und Geberinnen.

Als lutherische Kirche in Indien ist die GSELC Mitglied der Vereinigten Ev.-luth.Kirchen in Indien (UELCI). Als solche wird sie dort von der UELCI begleitet.

Der AK Weltmission

Der AK Weltmission unter der Leitung von Pastor Eckard H. Krause verantwortet die Arbeit mit den indischen Partnern. Dem AK gehören z.Zt.7 Mitglieder an: E.Krause, H.Brünjes, F.Jürgens, H.+G. Mittmann, D.Pintatis, G.Collmann.

Im AK Weltmission arbeiten FMD und ELM intensiv zusammen. Der Asienreferent des ELM und der Geschäftsführer (Herr Cohrs) sind bei den Sitzungen immer dabei und beschließen mit.

Der AK trifft sich nach Bedarf und Verabredung meistens 3-4 mal jährlich. Zwischenzeitlich übernimmt der Leiter des AK zusammen mit einer kleinen Exekutive (H.Brünjes, F.Jürgens, H.Mittmann) die Arbeit in enger Zusammenarbeit mit dem Asienreferenten des ELM. Nichts entscheiden nur Einzelpersonen oder FMD bzw. ELM im Alleingang. Alle Beschlüsse bezüglich Grund legender Entscheidungen und Finanzen gehen dann in den Missionsvorstand des ELM und werden erst nach dessen Beschluss umgesetzt.

Die Interimsregel

Alle Verabredungen mit der GSELC gelten nur, bis die Kirche wieder volle Rechtssicherheit hat. Wir hoffen, dass dies bis Januar 2008 geschehen kann. Dann werden mit der Leitung die Vereinbarungen für die Zukunft getroffen. Alle Projekte werden in einer intensiven Consultation noch einmal auf den Prüfstand kommen, auch bezüglich der Kontrolle, des Finanzsystems usw. Wir gehen natürlich davon aus, dass die Bildungsprojekte weiterlaufen, möchten jedoch die Weichen für die praktische Durchführung noch einmal neu stellen können.

Im Moment beantragt die Leitung der GSELC unter Rev.Ester Rani die Zuschüsse für den Haushalt der GSELC, der immer am 1.April beginnt. Diese Zahlen werden im ELM und in der Exekutive des FMD geprüft und evtl. Änderungen mit den Partnern verabredet. Der AK Weltmission entscheidet dann den Zuschuss, der seitens des FMD/ELM zugesagt wird. Auch wenn der Haushalt zwischendurch verändert werden muss, wird es dort beschlossen. Alle Beschlüsse werden dann im Missionsvorstand des ELM nochmals geprüft und zur Umsetzung freigegeben bzw. noch einmal verändert.

Wir beschreiben die „Spur des Geldes“, wie sie im Moment verläuft:

Die beim FMD für Indien eingehenden Spenden werden dort dem angegebenen Zweck gemäß verbucht. So hat z.B. jedes Kinderheim eine eigene Kontobezeichnung und unser Büro hat einen genauen Überblick. Die Spenden werden immer nur für den angegebenen Zweck eingesetzt.

Vierteljährlich wird die im Haushalt verabredete Unterstützung überwiesen. Der FMD überweist an das ELM, das ELM leitet das Geld an die UELCI weiter. Die GSELC holt sich gegen Quittung und Abrechnung den Zuschuss von der UELCI. Erst wenn alle Belege vorliegen, wird das Geld ausgezahlt.

Die UELCI legt dem ELM die Abrechnungen vor und im AK Weltmission wird darüber berichtet. Dies lief in den letzten Jahren überaus positiv und den Verabredungen gemäß. Es prüfen also die UELCI, das ELM und in Indien auch noch die staatlichen Stellen, die ohnehin jede religiöse und gemeinnützige Organisation überprüfen.

Bei Katastrophen

Bei Katastrophenmitteln, wie jetzt bei der Überschwemmung, läuft es ähnlich. Schon immer wurde in solchen Fällen die UELCI einbezogen, da sie dafür Ansprechpartnerin der Landeskirchen hier in Deutschland ist. In unserem Fall bedeutet das:

Die GSELC beantragt, die UELCI prüft und schickt eigene Experten in das Gebiet, dann gibt die UELCI eine Empfehlung (die auch, wie jetzt, niedriger ausfallen kann als der Antrag der GSELC), das ELM in Absprache mit dem FMD beschließt und das Geld wird vom ELM über die UELCI nach Indien und in die GSELC transferiert. Die GSELC führt die Hilfe in enger Zusammenarbeit mit der UELCI durch und rechnet mit der UELCI ab. Diese leitet dann den Report und die Abrechnung weiter nach Deutschland.

Das Volumen

Die Bildungsprojekte der GSELC werden fast komplett durch Spenden aus Deutschland finanziert. Z.Zt. werden dafür etwa jährlich ca. 130.000 € benötigt und fast 600 Kinder bzw. Schüler und Studenten profitieren davon. Weitere 30.000 € bekommen 80 Mitarbeiterfamilien der GSELC als humanitäre Hilfe. Da das Gehalt und die Einnahmen in den Gemeinden nicht ausreichen, sind die Familien existenziell auf diese Hilfe angewiesen. Ein Betrag von ca. 15.000 € jährlich für Schulungen, Theol.Ausbildung und die Kirchenleitung (Verwaltung, Reisekosten ect.) kommt hinzu. Das Einkommen der Kirche aus Landwirtschaft, Mitgliedsbeiträgen und Spenden kommt jeweils den Gemeinden zu und wird gemäß des Bedarfs aufgeteilt. Allerdings gehören die Gemeindeglieder zu den Ärmsten der Armen – und so halten sich die Einnahmen in Grenzen. Im Moment läuft eine Kampagne zur Steigerung der Einnahmen, damit die Gehälter aus eigenen Kräften bestritten werden können.

Für Verwaltung (Bürokosten, ant. Sekretärin, Porto, Werbung/Impulse) in Deutschland geben wir etwa 8% des Indien-Haushaltes aus, die Aufwendungen für Partnerschaftspflege finanzieren wir daraus zum Teil mit, jedoch auch aus Zinsen für kurzzeitig festgelegtes Geld. Damit liegen wir weit unter den Ausgaben, die große Organisationen dafür einsetzen müssen.

Um die erwartete Unterstützung zu leisten, benötigen wir insgesamt jährlich ca. 175.000 €. Einzige Möglichkeit, dieses Geld zu bekommen sind die Freunde und Freundinnen der GSELC und mit unserer Partnerkirche verbundene Gemeinden und Gruppen. Bitte helfen Sie mit und beten dafür, dass eine deutliche „Spur des Geldes“ entsteht und sie für alle zum Zeichen der Liebe Christi wird.


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