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Convention / Synode GSELC 17./18. Januar 2009

Lesen Sie hier einige Auszüge aus den Mitschriften:

Anwesend 158 Delegierte / Gäste: H.Grimmsmann, E.Krause, H.Brünjes, Rev.Philip

11.30 Beginn mit Registrierung (Hefte, Mappen, Nam functions.php ensschilder), Gebet, Eröffnung durch Esther Rani, Grußwort H.Grimmsmann, Predigt H.Brünjes („Yes, he can!“ Lk.18,27), Kurzbericht Esther Rani: Viele Widerstände, Pastoren und Delegierte haben sich sehr eingesetzt, erfolgreich in Gemeinden, Heilungen gehen weiter, Churchday mit 5.000 Leuten war gut, ebenso Jugendmeeting mit 400 Leuten.

Tagesordnung (wird ab 4. von Delegierten Zusammengetragen) und Pastor Pauleiah wird gebeten, noch einmal für die Tagesordnung zu beten. Er nimmt das Protokollbuch auf den Schoß und betet. Das Programm verteilt sich über 2 Tage.

01. Geistliches Leben / Re-Evangelisation

Das von Hermann Brünjes angeregte Programm „seek the lost“ vom letzten Jahr geht konzentriert weiter. Wie werden mehr Menschen gewonnen? Folgende Vorschläge werden gemacht:

- Team zur Evangelisation (alte Pastoren sollten darin sein, die kennen die ehemaligen Mitglieder und können ihnen nachgehen); Team soll nicht predigen, sondern mit den Leuten reden; Gegenstimmen: Wir brauchen keine Teams, denn das sollen die Mitarbeiter ja machen, Pastoren sollen von Morgens bis abends das Evangelium verbreiten; dazu müssen die Pastoren vorleben, was sie sagen, z.B. den Verantwortlichen Umgang mit Geld; und die Zuwendung zu den Leuten, persönliche Evangelisation ist Teilen der Liebe;

- Die Abtrünnigen bedürfen der Begleitung der Kirche; wenn sich die Gemeinde uneins ist, was normal ist, müssen die Mitarbeiter die Verantwortung übernehmen und diese Leute besuchen und Frieden stiften oder ein Team bilden, was das macht; Meetings zur Erneuerung in Gemeinden;

- Wir sollten uns als Pastoren immer in einer anderen Gemeinde treffen und dort auch jeweils evangelisieren; wenn die Sitzungen in Gemeinden sind, werden die Leute unsere Kraft erfahren; wir sollten Isaak wieder bei uns aufnehmen, der mit Paul ging;

- Auch Sozialarbeit muss passieren, denn mache sind bedürftig und manche haben die Kirche verlassen, weil sie dort keine Hilfe bekamen; viele Familien müssen auch Sonntags für Lebensunterhalt sorgen, wir sollten ihnen mit Projekten helfen;

- Wir sollten Missionsfelder benennen, um neue Orte zu erreichen und das mit jungen, kraftvollen Leuten machen; wir brauchen vor allem Gebet für das geistliche Wachstum; wir gehen Weihnachten und Ostern in die Gemeinden, sollten jedoch wöchentlich in je eine Gemeinde gehen und dort Straßenmission, Besuche und Abende machen;

- Wenn jemand Gebet oder Hilfe braucht und der Pastor nicht greifbar ist, sollten wir Ehrenamtliche fördern, die das machen; ich würde gerne in meinem Dorf im Sommer eine Hilfsaktion für Arme machen, für so was brauchen wir Einheit unter uns;

- Eckard weist deutlich auf Umgang mit Segnungen, Krankengebet und Fußwaschung hin und macht Mut dazu, dies im reformatorischen Sinn (also ohne buisiness) zu praktizieren (Applaus)

Fazit der Vorschläge:

- Pastoren- und andere Treffen in Rotation mit Gemeindeeinsätzen und Mission.

- Gemeinde-Team soll Gemeindearbeit und Pastoren unterstützen (Ehrenamtl. gewinnen)

- Vorleben, Teilen und persönliche Evangelisation (Beispiel geben)

- Reevangelisation mit Sozialarbeit kombinieren.

02. Lokales Einkommen

Die Delegierten berichte, wie es mit der 10% Regelung klappt und wie sie mit den Kirchenbeiträgen zurecht kommen. Letztere bedeuten für viele Gemeindeglieder ein großes Opfer, den sie sind sehr arm. Trotzdem tun die Mitarbeitenden, was sie können, um die Pastorengehälter aufzubringen, sind jedoch nach wie vor auf humanitäre Hilfe aus Deutschland angewiesen.

Angeregt wird ein Training für Kirchenvorstande für den Umgang mit Geld. Viele von ihnen sind Analphabeten.

Der Asienreferent des ELM macht Mut, den eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen und drückt seine Freude über die Entwicklung, z.B. dass Grundstücke registriert sind, aus. Man kann nicht alle Probleme auf einmal lösen... Er dankt dafür dass die Kirche ihre Bücher offenlegt und Hans Mittmann so wirklich helfen kann. Er gibt den Rat, entweder die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren oder die Zahl der (zahlenden) Gemeindeglieder zu erhöhen. Oder Beides.

03. Kirchenstruktur / Transfers Pastoren

N. Daniel erklärt die gegenwärtige Situation: 40 Gemeinden, nur 9 ordinierte Pastoren, Bibelfrauen, Evangelisten, alte Pastoren. Er fragt, was die Leute zu neuer Struktur denken. Es entsteht eine intensive Diskussion. Die Synode ist mit einer Strukturreform einverstanden. Der Vorschlag der Lirchenleitung wird diskutiert. Es soll von 40 auf 10 Gemeinden reduziert werden. Ein ordinierter Pastor soll die Gemeinde leiten. So lange es nicht genug Oridinierte gibt, werden andere qualifizierte Pastoren damit beauftragt. Sie leiten ein Team von Pastoren/Evangelisten/Bibelfrauen, die in den Subzentren arbeiten.

Es wird 15 Min. in Bienenkörben diskutiert. Da es Streit wegen der Besetzung der Leiterstellen gibt, wird eine Teepause eingeschoben. Danach werdenBeschlüsse gefällt: Die Struktur wird verabschiedet. Es werden 15 Namen genannt und die Kirchenleitung soll daraus die 10 Leiter berufen. (Letzteres ist dann geschehen)

Welch ein Fortschritt: Was für den gesamten Stil der Synode gilt, war vor allem hier wichtig. Es wurde in Gruppen diskutiert, sehr gut im Plenum, mit guter Leitung durch den Generalsekretär und konstruktiven Beiträgen vieler MitarbeiterInnen und Delegierten. So etwas gab es zu Zeiten authoritärer Leitung niemals!

04. Pensionen von Pastoren

Einige der älteren Pastoren wollen in Rente gehen. Es wird wieder offen diskutiert. Paul Raj hat Versicherungen usw. bezahlt. Nichts ist allerdings übrig bzw. für die Mitarbeiter nun zugänglich. Auch UELCI hat keine Fonds. Das Problem, erkennen alle, kommt auf alle zu und ein langfristiger Plan wird benötigt.

Der Asienreferent erläutert die schwierige Lage: 1.„Wer heute weint, wird morgen lachen – wer heute lacht, wird morgen weinen.“ Also geht es nur mit Vorsorge. Ihr müsst das Problem somit hier lösen. 2. Pensionsfond ist wichtig, auch weil alte Pastoren die Stellen für Junge besetzen. So wäre es natürlich gut, wenn z.B. die ACTC Studenten hier auch eine Stelle bekommen. 3. Es muss klar sein: Wir Deutschen werden nicht mehr Geld als im Vorjahr schicken. 4. Wir werden nicht dieses Problem angehen, bevor nicht der Plan für die Finanzierung der jetzt Beschäftigten und deren Pensionen steht, funktioniert. D.h., ihr alle müsst was in einen Fond zahlen. Also: Ihr müsst das Problem lösen, z.B. mit Hilfe der UELCI und NEUDA. 5. Ihr müsst klären, wer bei Euch überhaupt Pastor ist und wer Anspruch auf Pension hätte. (Dieses Problem muss auch für die Gegenwart gelöst werden) Beifall

05. Budget- und Finanzreport

Finanzreport: Treasurer Timothy grüßt Partner und Anwesende. Gruß an Hans, von dem er viel gelernt hat. Er präsentiert das Budget und den 9 Monatsreport. (Wir haben im Vorgespräch viele Fragen gestellt, bei positiver Grundbeurteilung).

Der Report wird diskutiert. Die Zahlen liegen allen schriftlich vor.

H.Grimmsmann kommentiert: Wir sind sehr frohm wie sich das alles entwickelt. Treasurer und Officeleitung sind verantwortlich Euch gegenüber, denn es ist Euer Geld. Es sind noch Verbesserungen möglich, jedoch macht weiter so! Die Frage muss immer sein: Haben sie das Geld gemäß dem Budget ausgegeben? Die Methode der Finanzverwaltung könnt ihr auch auf die Gemeinde übertragen.

Budget 2009/2010 wird vorgelegt und verabschiedet, Beifall für Office

06. Gemeindearbeit, Zielgruppen

Antrag auf Material für Kindergottesdienst. Die Mitarbeiter haben keine Information, woher es kommen soll. Philip will helfen. Prabudas bietet Material an.

Kindercamps sollen in Ferien durchgeführt werden. Zunächst sollten Lieder eingeübt werden. Die Hostels sollten dafür genutzt werden, da dort alles da ist. Eckard empfiehlt mit kleinem Camp im Oktober zu beginnen.

Jugendarbeit. Es sollen weiter jährliche Treffen laufen. H.Brünjes bitte darum, dass es abwechselnd Schulungen und Festivals sind und diese Arbeit von allen als Gemeindearbeit gefördert wird so dass nicht die großen treffen, sondern die Jugendarbeit in der Gemeinde im Vordergrund steht.

07. Teachers for Tribals

Kurzer Dank von H.Brünjes an die Mitarbeit der Geschwister und den Zustand der Hostel. Hinweis auf Diskussionen, die zur Zeit laufen, z.B. Welche Kinder aufgenommen werden sollen. Wenn Strukturen gefestigt, über Hostelarbeit nachdenken.

08. Reports

Präsidentin

(schriftlich in Telugu/erster Präsidentenreport überhaupt!) Grüße an FMD und ELM, die viel für uns gearbeitet haben, besonders Hans Mittmann. Auch UELCI Dank, Executive, Delegates. 2008 haben wir den Tribaltrust establiert und Besitz gesichert. 2009 haben wir sicher Probleme, das Einkommen zu erhöhen, wir versuchen es jedoch. Es sind Studenten ins ACTC gegangen und 3 sollen folgen. Das Steinbruchprojekt hat viel Gutes in Serapaka und für die Kirche bewirkt. Es gab diverse geistliche Meetings. 360 Taufen, 200 Leute im Aidsprogramm Serapaka; der Impuls seek the lost ist angelaufen; auch das Land in Yelerupadu konnten wir sichern; es gab Probleme in Kukunuru; Kirche abgebrannt in Regulapadu, die Dank der Partner wieder aufgebaut werden konnte; manches wird uns nicht möglich sein, bei Gott aber ist alles möglich! Dank an alle.

Report Generalsekretär

1. Die Beziehung zu unseren internationalen und nationalen Partnern sind sehr intensiv (ELM, FMD, UELCI, NCCI) P.Raj hat Probleme bei Mitgliedschaft NCCI gemacht, wir jedoch erfolgreich dabei. Noch ist die Mitgliedschaft nicht möglich, da Paul Raj für 2 Jahre gewählt ist. Dann soll Shepard dran kommen. Hans großen Dank. Auch den anderen aus dem AK: Dieter, Georg, Frank.

2. Besuch in Deutschland Esther, Daniel bei ELM-Konsultation und Hanstedt/Gemeindebesuche. Gelernt: Frauen viel selbstständiger in Deutschland. ELM und FMD lieben unsere Kirche wirklich sehr! Z.B.H.Grimmsmann hat möglich gemacht, dass Daniel als Übersetzer mit konnte.

3. In Kukunuru und Regulupadu gab es Probleme mit anderen Gruppen und der Umgang mit ihnen ist schwierig. In Kukunuru standen alle Gemeindeglieder zu uns. Dann wurde jedoch Frieden vereinbart. Die Anklage wegen Brandstiftung gegen drei Pastoren der anderen Seite wurden um des Freidens willen zurückgezogen.

4. Beziehung zwischen Pastoren P.Raj und uns. Zu manchen besteht eine enge, gute Beziehung an der Basis. Viele haben jedoch Angst vor Paul Raj. Einige Pastoren von der anderen Seite wollen zurück zu uns. Meine Empfehlung: Wenn jemand wechseln will, sollten wir ihn aufnehmen, allerdings zu den beschlossenen Konditionen.

Ehrungen an diverse Mitarbeiter, Dank an Esther Rani, Büro usw. Dann unsere Verabschiedung mit Dankesworten von uns und Girlanden von Partnern.  Abschluss 18.1., 17.40 Uhr

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