Liebe Freunde, Kollegen und Familie,                

 

ich bin normalerweise kein Freund von Bettelbriefen oder Šhnlichem. Aber die Geschichte von der kleinen Ramesh und ihrer Mutter, die ich kŸrzlich in Indien kennengelernt habe, hat mich wirklich bewegt. Ich mšchte sie Euch kurz schildern: Ramesh ist drei Jahre alt. Ihre Mutter Amsi ist gerade 18 geworden. Als sie Ramesh zur Welt gebracht hatte und klar wurde, dass das MŠdchen beeintrŠchtigt ist, hat sie der Kindesvater verlassen und ist inzwischen mit einer anderen Frau verheiratet. Nur Amsis Vater hielt zu ihr. Vor einiger Zeit benštigte Ramesh dringend eine Herzoperation. Um diese bezahlen zu kšnnen, verkaufte die Familie all ihr Land. (Dieses wurde spŠter fŸr den vielfachen Preis weiterverkauft.) Da das Geld noch nicht reichte, nahmen Amsi und ihr Vater noch einen Kredit auf. Die Zinsen fŸr diesen Kredit (ca. 800,- Û) belaufen sich auf etwa 50-60% im Jahr. Dieses Geld werden sie nie in ihrem Leben alleine aufbringen kšnnen. Sie haben sich lebenslŠnglich in eine AbhŠngigkeit gestŸrzt. Sie sind quasi Leibeigene. Aufgrund dieser Situation hat sich Amsis Vater schlie§lich das Leben genommen. Nun ist sie allein mit Ramesh, die neben der Herzerkrankung einen offensichtlichen Sehfehler, starke Gleichgewichtsprobleme und wohl auch eine geistige Behinderung hat. Das sind die BeeintrŠchtigungen, die ich so durch Beobachtung feststellen konnte, was sie sonst noch hat und wie reparabel das ist, ist unklar. Dennoch strahlt dieses kleine MŠdchen einen so unglaublichen Lebenswillen und eine Fršhlichkeit aus, dass es einen nicht kaltlassen kann (wer dabei war, kann das bestŠtigen!).

 

Ein Mensch bringt sich um fŸr 800,-ÛÉ muss das wirklich sein in einer globalen Welt? Ich hab beschlossen, dass ich Amsi und Ramesh zu einer Chance verhelfen mšchte, so dass nicht auch sie irgendwann keinen anderen Ausweg sehen. Was sind 800,-Û fŸr uns? Sicher nicht wenig Geld. Aber wenn ein paar Leute zusammenlegen, ist es verschwindend wenig. Darum bitte ich Euch, mir zu helfen, die Schulden von Amsi und Ramesh zu bezahlen. Ich habe gute Verbindungen zu einer christlichen Organisation in Indien (Shalom Foundation), die schon andere Kinder aus dem Dorf betreut und die mit einer CVJM-Jugendorganisation (E/motion) in Essen  zusammenarbeitet, von denen ich auch jemanden persšnlich kenne. Beide Kontakte schŠtze ich als extrem zuverlŠssig ein. Zudem fahren jedes Jahr Leute aus Deutschland (Ÿber Essen und Hanstedt) nach Indien um die Projekte dort zu besuchen. Es wird kontrollierbar sein, ob das Geld angekommen ist. Selten kann Hilfe so unmittelbar und zuverlŠssig an wirklich bedŸrftige Personen gelangen! Wenn Du Dich also mit einem Betrag Deiner Wahl beteiligen willst, schick mir kurz eine Mail mit der Betragsangabe und Ÿberweise das Geld mšglichst bald an:

 

cvjm e/motion e.V.

Kto: 3719036               

BLZ: 360 501 05

Sparkasse Essen

Stichwort: Amsi und Ramesh

 

Es kšnnen auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

 

Wenn ihr Euch fragt: was soll diese einmalige Spende und dann werden sie wieder allein gelassen und wenn noch eine Operation ansteht, ist das gleiche Problem wieder daÉ so ist das ja nicht: ich und eine weitere Person aus unserer Indien-Reisegruppe werde quasi Paten fŸr das MŠdchen, wir werden sie also monatlich weiterhin unterstŸtzen. Zudem wird die Mutter hšchstwahrscheinlich von der Shalom Foundation eine Arbeit in einem Altenheim vermittelt bekommen und Ramesh wird demnŠchst in Vellore in einem Krankenhaus vorgestellt um ihre weiteren BehandlungsbedŸrfnisse zu ermitteln. Es tut sich also was in dem Leben dieser zwei Menschen! Ausgelšst durch eine Begegnung.

Vielen Dank, dass Ihr Euch allein die MŸhe gemacht habt, das hier zu lesen. Noch viel mehr Dank an all jene, die etwas Geld dazu geben!!!

Liebe Gr٤e,

Silke

 

PS: Keine Angst, das hier wird jetzt nicht zur Gewohnheit!!!!