Geschichte

Hier die Geschichte der GSELC - von der "Samaritan" zur "Shepherd". Hier auch die Geschichte der Partnerschaft des FMD mit dieser jungen Kirche.

Vieles ist bis heute in Bewegung - deshalb ergänzen wir von Zeit zu Zeit und informieren über aktuelle Entwicklungen.  

 

Foto: Pastor Pauleiah mit seiner Frau gehört zu den Gründern der GSELC. Er und einige seiner Freunde hatten bereits viele Gemeinden gegründet, die dann von Paul Raj zur Good Samaritan ev. luth. Church verbunden wurden. Links: Gloria, die erste in Hyderabad ausgebildete Pastorin.   

Zeitleiste einer Partnerschaft ....

Um 1970 Einzelne Adivasis werden Christen, darunter Pauleiah, Prabudas. Erste Gemeinden entstehen (Kukunuru, Rudramakota).

1971 Taufe Paul Raj, des Gründers (geb.14.11.1942)

1972 Beginn der Missionsarbeit Bhadrachalam / Godavari. Zeitgleich entstehen Missionsgemeinden durch Prabudas, Pauleiah (siehe Foto oben rechts), Johann und Esther Rani. Diese werden in den Folgejahren von Paul Raj in die GSELM integriert.

5.10.1977 Paul Raj heiratet Katakshamma aus Nayudupeta 

1978 erste Kontakte mit dem Evangelisch Lutherischen Missionswerk in Hermannsburg und Pastor Krause in Hanstedt
Okt.1978 Besuch von Ehepaar Krause in der GSELM
Nov.-Dez.1978 Aufenthalt Pastor Ulrich Kruse in GSELM

Dez.1979 Ordination von Pastor Paul Raj, Poshn Rao, Rajaratnam und Sathyanadan 

1980 – 81 sind Prabudas, Pauleiah und K.Manoharam durch die Dörfer gezogen. Prabudas war der Anfang. Er gewann Pauleiah. Zusammen gründeten sie in diesen beiden Jahren die Stammgemeinden der GSELC: Kukunuru – Arukuru – Repaka – Rayagudem - V.R.Puram- Moddikunta - Lachigudem - Rudramakota – Chakkarapalli – Rapagommu – G.K.Padu - Kashavaram. Aussage von Pauleiah (Jan.2011): "Keine dieser Gemeinden wurde von Paul Raj gegründet. Er führte vielmehr die durch uns gegründeten Gemeinden zur Kirche zusammen."

Mai - Juli 1980 erster Aufenthalt von Paul Raj und zwei Pastoren in Deutschland
Jan.1981 erste Gruppenreise in die GSELC (U.Kruse, H.Brünjes)

Jan.-Feb.1983 Zehnjähriges Bestehen der GSELM, Besuch H.Grafe, Asienreferent des ELM und U.Kruse, Hanstedt

17.Jan.1984 Unterzeichnung des Kooperationsvertrages GSELM und ELM

1986 Ordination weiterer Pastoren und Diakone der GSELM
Aug.1986 schwere Überschwemmungen, 14 Mitglieder der GSELC sterben, weitere Gemeinden entstehen als Resonanz auf die umfassende Fluthilfe durch die GSELM (aus Mitteln der Landeskirchen/FMD)

Jan.1992 erste internationale Jugendbegegnung in Indien (Leitung: H.Brünjes)
Juni 1992 Paul Raj besucht das Pfingstcamp, "Teachers for Tribals" Projekt wird angeregt und von 80 Jugendlichen unterstützt
1992 - 1996 Aufnahme der GSELC in das APCC (Kirchenbund Andhra-Pradesh),
die UELCI ( Vereinigte Evangelisch Lutherische Kirchen Südindien), Partnerschaftsvertrag mit dem ELM (1996)

Dez.1993 erste Pastorenkonferenz in der GSELM (E.H.Krause, B.Krause, H.Brünjes), Video-Film wird gedreht, außerdem Frauenkonferenz und Einweihung Hostel Kukunuru

1.April. 1994 offizieller Beginn von 6 Zentren "teachers for tribals"

März - April 1995 erste Jugendkonferenz GSELC mit ca. 2.000 Teilnehmenden in Kukunuru, 8 Delegierte aus Deutschland leitet H.Brünjes

Jan.1996 Frau Katakshamma Paul Raj wird zur Präsidentin gewählt, die Kirche in Kachavaram eingeweiht (H.Brünjes)
Mai 1996 Jugendbegegnung in Deutschland mit 8 TN aus Indien (Leitung Katakshamma Paul Raj)
Juli 1996 Beginn der Kontakte CVJM Eßlingen, Indienbesuch
1996: Der Inder Pastor P.Manoharan wird Asienreferent des ELM und sein Vorgänger, Dr. Grafe geht in den Ruhestand
27.10.1996 Frau Katakshamma Paul Raj wird zur ersten Bischöfin geweiht
(Delegierter Deutschland: E.H.Krause)

1997 Gründungsjahr Paul Raj Engeneering-College, Bhadrachalam
März 1997 Jugendbegegnung mit Musikgruppe in Indien (Leitung H.Brünjes)
12.Oktober 1997 Bischöfin Katakshamma Paul Raj stirbt in Eßlingen,
wird nach Indien überführt und dort beigesetzt (delegiert: E.H.Krause, G.Proß, Fr.Klaus)
Nov.97 - März 98 Erster dienstlicher Aufenthalt Uwe Hesses in GSELC

März-April 1998 25 Jähriges Bestehen wird gefeiert, weitere Pastoren und Diakone ordiniert u.a. Esther Rani zur Pastorin ( Delegierte E.H.Krause, H.Brünjes)
November 1998 Erste Studien- und Erlebnisreise, öffentlich ausgeschrieben mit 7 Teiln. (Leitung H.Brünjes)

6. Januar 1999 Pastorin Esther Rani wird zur Präsidentin gewählt

Januar 2000 Jugendbegegnung Goslar in Indien (Leitung H.Brünjes)
Partnerschafts-Sondierungsgespräche werden wegen Unstimmigkeiten über Anzahl und Zukunft der Kinderheime abgebrochen (E.H.Krause, H.Brünjes)
Frühjahr 2000 diverse Gespräche über Weiterführung der Partnerschaft.
Juni 2000 Gründung eines Arbeitskreises für die Bildungsprojekte (vom FMD gehören Frau Marianne Claus und Ehepaar Mittmann dem AK an). Mittmanns begleiten die Projekte und reisen ab sofort 1-2mal jährlich nach Indien.
September 2000 Frau Marianne Claus (CVJM / Esslingen) beginnt 1jährigen Aufenthalt in der GSELC, Katastrophale Überschwemmung des Godavari. Mehr als 200.000 DM Spenden werden gegeben
Oktober 2000 E.H.Krause besucht Gemeinden, überbringt Katastrophenhilfe und schult Pastoren, Esther Rani tritt aus persönlichen Gründen von der Präsidentschaft zurück und Paul Raj übernimmt wieder die Leitung.

Juni 2001 Ehepaar Mittmann, die jetzt jährlich nach Indien reisen, besuchen die Projekte.
Oktober 2001 Eine 1. grosse Konsultation in Hermannsburg bringt die Partnerschaft voran. Aus Indien nehmen Paul Raj, Philip und Timothy daran teil. Zukünftig wird es jährliche Konsultationen geben.

März 2002 Die 2. Mitarbeiterschulung der Jugendarbeit mit 140 TN findet in Dugutta statt. H.Brünjes und 2 Mitarbeiter gestalten große Teile des Programms.
November 2002 In Chennai und Bhadrachalam findet die 2.Konsultation statt. Dir.Lüdemann, Manoharan und E.H.Krause nehmen aus Deutschland daran teil. OLKR Peter Kollmar, Braunschweig besucht die GSELC. Zeitgleich sind H.Brünjes und 4 TN anlässlich der 3. Studien- und Erlebnisreise in der GSELC.
Ende 2002 Pastor Philip verlässt die Kirche, da ihm eine Zusammenbarbeit mit Paul Raj nicht mehr möglich ist.

Januar 2003 die GSELC wählt eine neue Leitung: Rev. Amos wird Präsident, Esther Rani Vizepräsidentin. E.H.Krause nimmt an der Convention teil.
April 2003 Paul Raj und Rev.Amos besuchen Deutschland. Amos wird als Präsident vorgestellt.
April 2003 Jugendkonferenz in Arukuru mit 1.500 TeilnehmerInnen (mit H.Brünjes)
Oktober 2003 Es kommt zu Problemen in der Kirchenleitung. Paul Raj erkennt die neue Leitung nicht mehr an. Es entstehen zwei Parteiungen in der Kirche. (E.H.Krause und P.Manoharan sind anwesend)

2004 Versöhnungsversuche: In London Treffen mit Paul Raj (Krause, Mittmann), in Chennai unter Leitung der UELCI (Krause), dann im Oktober in Chennai (E.H.Krause, H.Brünjes)

Juli 2005 Treffen mit Paul Raj in Frankfurt (E.H.Krause, H.Brünjes) Planung Runder Tisch
Oktober 2005: Ehepaar Mittmann, H.Brünjes und D.Pintatis in den Gemeinden. Der runde Tisch zur Versöhnung in Bangalore scheitert (E.Krause, H.Brünjes,  Mittmanns). Mit der 5. Studienreise (5 TN) werden die Gemeinden der Amos-Gruppe besucht. Maßnahmen wegen der Bedrohung durch den Polavaram-Staudamm beginnen.(Bericht)

März/April 2006: Pastorentreffen auf Einladung der UELCI in Bangalore (H.Brünjes und E.Krause nehmen teil, Paul Raj kommt trotz Zusage nicht), Dorfbesuche im Süden durch H.Brünjes (Bericht)
Juli 2006: Konsultation in Chennai mit GSELC-Executive, UELCI (Dr.Augustin), ELM (Manoharan, OLKR Kolmar, Herr Hampe), Vorlegen eines Reports über die Kirche.
August 2006: Schlimmste Überschwemmung am Godavari seit 1962, umfangreiche Hilfsmaßnahmen durch FMD, Landeskirche und ELM. 
September 2006: Besuche durch Jayapaul (Shalom-Foundation) in Kinderheimen. Ende Oktober berichtet er darüber während eines Deutschlandaufenthaltes.
Oktober 2006: Treffen der GSELC-MitarbeiterInnen mit ELM (Missionsdirektorin Helmer-Pham Xuan und Asienreferent Manoharan) in Chennai.
November 2006: Ehepaar Mittmann visitiert die TfT-Projekte und veranlasst den Bau diverser Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur (z.B.sanitäte Anlagen). Timothy aus Lebensgefahr wegen nicht erkannter Malaria gerettet.
Jahreswechsel 2006/07: Weihnachtsbesuche in Gemeinden durch Ehemalige Hausgemeindler (H.Brünjes), anschließend erste intern.Begegnung als Silvesterfreizeit in den Jelligiri-Bergen (ExHausgemeinde, GSELC Mitarbeiter und Shalom-Team mit je ca.11 Personen), dann Polavaram-Recherchen und erste Kontakte NGOs (H.+ J.Brünjes)

15.-18. Januar 2007: Delegiertenversammlung (E.Krause, H.Brünjes) in der GSELC, Nominierung und Wahl einer neuen Kirchenleitung unter Präsidentin Rev.Esher Rani. Rev.Philip wird FMD-Delegierter. 
1.-15. Mai 2007: Präsidentin Esther Rani und Rev.Philip besuchen Deutschland (4 außerdem eingeladene Gäste bekommen kein Visum). Verabredungen mit ELM/FMD über Kürzungen im Budget, Kirchenreform und rechtliche Absicherung.
13. Juni 2007: Convention der GSELC mit neuer Namensgebung (Good Shepherd Evang. Luth. Church). In Chennai T.N. wird eine Gesellschaft zur rechtlichen Absicherung eingetragen.
Juni/Juli 2007: Gemeindebesuche H.Brünjes und D.Pintatis, Mitarbeiterschulung Jugendarbeit
Sommer 2007: Der ELM Asienreferent Pastor Manoharam wird Leiter des Gurukul-College in Chennai. Sein Nachfolger in Deutschland wird Pastor Helmut Grimmsmann, vorher in Südafrika.
September - November 2007: Hans Mittmann lebt im Office Ashwaro Peta, ordnet die Administration der GSELC, begleitet die Sozialarbeit und leitet Baumaßnahmen von sanitären Anlagen. Er beruft Saibabu zum Büroleiter und unterrichtet ihn in Word, Excel und einer einfachen Ein- und Ausgabenbuchführung. Er gründet für die Kirche einen Tribal-Trust für die Absicherung der Kirchengrundstücke und lässt ihn in Burgampadu registrieren. In Sarapaka erwirbt er für die Kirche die Lizenz für einen Steinbruch. Die 40 Familien des kleinen Dorfes haben jetzt zum ersten Mal ein geregeltes Einkommen. 
Oktober 2007: Studienreise "Gewinner und Verlierer der Globalisierung" mit 8 Teilnehmern unter der Leitung von H.Brünjes. Parallel werden Pastorentreffen durchgeführt (E.Krause).
Januar 2007: Gemeindebesuche, Mitarbeiterschulung Jugendarbeit (H.Brünjes, A.Heitmann), Konsultation GSELC, UELCI, ELM, FMD und Convention (Grimmsmann, Krause, Brünjes)

April 2008: Wegen des Beschlusses, alle Ländereien in Tribaltrust einzutragen, kommt es zu neuen Spaltungen. Mitarbeiter um Timothy trennen sich von der Kirche. Das Kinderheim Chakkaripalli zieht aus den bisherigen Gebäuden aus und siedelt sich neu an.
Juni 2008: Ein Gruppenbesuch scheitert, weil die Visa vom deutschen Konsulat nicht bewilligt werden. Nur Esther Rani und Rev. Philip können nach Deutschland kommen.
Juli 2008: Besuch H. Brünjes in Indien, Neubeginn Chakkaripalli Hostel, 40 Häuser des niedergebrannten Dorfes Kollapadu werden neu errichtet. Das Projekt „seek the lost“ wird begonnen, die Geschichte als „Coconut“ dargestellt.
Aug./Sep.2008: Besuch E. Krause in Indien, Pastorenschulung in Arukuru, Arbeit an Kirchenstruktur
Oktober 2008: Besuch Präsidentin Esther Rani und Generalsekretär N.Daniel in Deutschland. Konferenz der Partnerkirche des ELM in Hermannsburg und Gemeindebesuche (Ostfriesland, Bremen)

Januar 2009: 10.-12.1. Jugendleiterschulung Vinnayakapuram (410 TN, Brünjes), 16.1.Kirchentag mit Störung durch fundamentalistische Hindus (4.500 Teilnehmer, Krause, Brünjes), 17.1.Convention ( H.Grimmsmann, Brünjes, Krause)
Juli 2009: Streitigkeiten in der Leiterschaft erfordern einen Vermittlungsbesuch E.Krauses
Oktober 2009: Studienreise mit 10 Teilnehmern unter Leitung von H.Brünjes (Delhi, Taj Mahal, Hyderabad, GSELC, Shalom, Bangalore) Dürrehilfe für 300 Familien wird initiiert.
November 2009: Mittmanns begleiten die Kinderheime und Administration. Ein Buchhalter aus Rajahmundry wird beauftragt, Saibabu wöchentlich auf die offizielle indische Buchhaltung zu schulen und diese zu verantworten. In kontroversen Verhandlungen mit dem Executive wird erreicht, dass die Pastoren künftig nicht mehr die finanzielle Verantwortung für die Hostels haben. E.Krause führt Gespräche über die Zukunft der Kirche und deren Struktur.

8. - 10. Januar 2010: Jugendfestival in Vasanthavada mit ca. 500 Teilnehmenden. Prediger: H.Brünjes, Gloria (ACTC), Miriam, Rev. Jayapaul. Thema: "Life is beautiful!"
15. - 17. Januar 2010: Convention (Synode) erstmals mit Delegierten von 10 neu eingeteilten Kirchenregionen. (Gäste: Krause, Brünjes). Anschließend diskutiert E.Krause mit den Mitarbeitern der GSELC die Überlegungen zur Kirchenstruktur, Altersversorgung, finanzielle Selbstständigkeit der GSELC, Berufsbild. All diese Themen prägen auch die Synode.
Januar 2010: H.Brünjes besucht das abgebrannte Kinderheim Koyda und leitet nach Abstimmung mit den Eltern den Wiederaufbau ein. Am 14.1. besuchen E.Krause und H.Brünjes den schwer erkrankten Paul Raj in Bhadrachalam. Der will zwar, dass sich die Gruppen aufeinander zubewegen - scheint dafür jedoch nichts zu tun oder hat dazu nicht mehr die Authorität. Ende des Monats besucht H.Grimmsmann (ELM) die Kirche und informiert sich über die inzwischen gut organisierte Administration.
24.3. – 13.4.2010: Hans Mittmann in Indien. Er diskutiert das Rentensystem und die Bezahlung der Pastoren mit der GSELC. Beides wird wohlwollend aufgenommen. Hostel Yedavalli wird verlegt, Hostel Koyda neu aufgebaut, beides nach Plänen und Begleitung durch H.Mittmann. Durch Verhandlungen mit dem Landtagsabgeordneten und der politischen Führung von Kukunuru erreicht er, dass die GSELC das Hostel von Kukunuru zurück erhält.
April 2010 Delegierte der Shalom-Foundation fertigen einen Report über die Hostelarbeit TfT. Außerdem läuft in Vijayavada die 2. Schulung der Wardens und einiger Lehrer. Der Generalsekretär N.Daniel hat einen Motorradunfall, den er mit schwerer Verletzung übersteht.
Juni/Juli 2010: Die Regierung übergibt das Kinderheim in Kukunuru der Good Shepherd. Die Gruppe um Paul Raj und K.Abraham bekommen Schwierigkeiten mit dem Finanzamt. Pastoren der Gruppe um Rev.Johnson bekommen keine Gehälter mehr. Der Sohn Paul Raj, Mr. Dschinna (Sekretär des Engeneering-Colleges, Bhadrachalam) prozessiert gegen seinen Vater und stellt sich auf die Seite der mißachteten Pastoren. Eine Menschenrechtsorganisation in Hyderabad wird angerufen und ermittelt gegen Paul Raj und K.Abraham.
20.07. - 10.08.2010: Die Präsidentin Esther Rani und der Vizepräsident G.Paul Raj kommen nach Deutschland. Aufnahme in den Lutherischen Weltbund und Besuch der Generalversammlung des Luth. Weltbundes in Stuttgart, dann sind sie bei der Nachbereitung der Versammlung durch das ELM, danach im AK Weltmission und in Fördergemeinden.
Oktober 2010: Ehepaar Mittmann sorgt für Umsetzungen der qualitativen Verbesserungsvorschläge aus dem Hostel-Report (Renovieren Kukunuru; Streichen Serapaka, Arukuru; Neubauten Koyda und Yedavalli; Küchenanbau G.K.Padu; Elektrizität, Fans u.a.), außerdem stimmen, auch nachdem noch E.Krause angereist war, die MitarbeiterInnen nach zum Teil kontroversen Diskussionen den Reformvorschlägen für die Struktur und Finanzierungen zu. Der Entwurf für wesentliche Veränderungen in der Constitution und den ByLaws wird vorgestellt und beraten.

15.-31.10.2010: Partnerschaftsreise des KKrs. Rhauderfehn/Ostfriesland. H.Brünjes begleitet 9 Delegierte in die GSELC. Fast 100 Taufen. Erstes Bewerbungsgespräch für einen Direktor of TfT-Programm. 

10.-12.01.2011: Jugendleiterschulung in Kukunuru mit 270 MitarbeiterInnen aus 48 Dörfern. H.Brünjes gibt Impuls zu neuem Programm der Jugend. Unter Teachers for Tribals wird es installiert: Study-Groups - Hausaufgabenhilfe in Kirchdörfern.
16.-17.01.2011: Convention mit Wahlen. Präsident wird Pastor John Kant, Generalsekretär Saibabu (geheime Wahlen). Eine neue Executive wird gewählt, N.Daniel zum Treasurer berufen. Esther Rani bleibt als "Founder-Präsident der Good Shepherd" im Executive. Beschlossen werden u.a. Sozialtrust für Absicherung von Mitarbeitern, System für Umgang mit Eigenmitteln, Direktor für TfT. Anwesend: Krause, Grimmsmann, Brünjes, Dr.Augustin (UELCI) und Dr.David Raju.
Februar 2011: Dr.David Raju übernimmt die Aufgabe des Direktors von TfT auf Honorarbasis. Der Warden Prämkumar wird sein Assistent.
März 2011 Beginn des TfT-Programms: Study-Groups in 17 Döfern mit 48 jugendlichen MitarbeiterInnen. Im Executive und zwei Pastorenkonferenzen diskutiert H. Mittmann die Constitution und ByLaws mit den neuen Strukturen.
20.5.2011 Paul Raj stirbt, wird wenig später neben seiner Ehefrau Katakshamma auf dem Gelände der Alina-School in Bhadrachalam beigesetzt.
Oktober 2011 Studienreise (Leitung H.Brünjes). Eckard Krause und Hans Mittmann diskutieren in 5 Regionaltreffen mit den Gemeinden und Pastoren die neuen Strukturen und die Steigerung des Kircheneinkommens. 

Januar 2012: Jugendleiterschulung (250 TN/Delegierter Brünjes), weitere Study-Groups in Dörfern (insgesamt 21), Convention (Krause, Brünjes), Erstes Gespräch seit Jahren mit K.Abraham
Jan/Feb 2012 Besuch H.Mittmanns, Kritik an Hostelführung und Administration. Der Tribal-Trust für die Grundstücke der Kirche wird überarbeitet, erweitert und notariell abgesichert. Für die Leitung der TfT-Arbeit werden Shiva, Prasad und Srinivasa gewonnen.

Juli 2012: Besuch h. Mittmann (wird krank), E. Krause und H.Brünjes wegen Probleme mit Hostel und Administration. Neuordnung der TfT-Arbeit und Einsetzung der Direktoren Siva Kumari, Prasad und Srinivasa, schriftliche Vereinbarung über TfT in der Kirche aber nicht unter ihr.
24.9.-3.10.2012: Besuch von Präsident John Kant und Saibaba auf Einladung vom ELM. Mitteilung des AK Weltmission über Begleitung der GSELC durch Kommitee Rev. Philip
20.10. - 3.11. Studienreise (E.Krause, 6 TN), E. Krause bleibt länger zur Klärung von Unstimmigkeiten

25.-27.1.2013: Jugendtreffen mit 230 Jugendlichen in V.R.Puram (vom FMD H.Brünjes, D.Pintatis, A,Tuttas)
27.-29.1.2013: Convention mit Delegierten der UELCI, vom FMD E.Krause, H.+G.Mittmann. Ergänzungswahlen Kirchenleitung, Ordination von Pastorin Gloria und Hannah und Pastor Isaak. Beschluss Convention zu TfT-Direktoren und Vereinbarungen mit FMD.
April 2013: K.Abraham beansprucht Hostel Kukunuru und legt Gerichtbescheid vor. Durch Einspruch und ständige Präsenz kann eine Übernahme verhindert werden. Ein Sommercamp mit 30 Kindern wird durchgeführt.
9.-24.6.2013 Gäste in Ostfriesland: Anlässlich 25Jährigem Jubiläum sind JohnKant, Saibabu und Rev. Philip zu Gast. Außerdem: Gespräche wegen Partnerschaft und Hermannsburger Missionsfest.
18.6.2013 Sitzung AK-Weltmission. Rev. Philip wird TfT-Direktor, die 3 vorigen Direktoren wegen Unvermögen entlassen.
Juli 2013 Schwere Überschwemmungen. FMD leistet Hilfe.
5.7.2013 ELM beendet Zusammenarbeit mit FMD. Die Partnerschaft ELM/GSELC wird weiter geführt.
Sep./Okt. 2013: Besuch A.Viebrock, J.Kühn und E.Krause mit Ziel, K.Abraham für friedliche Zusammenarbeit zu gewinnen. Leider erfolglos.
18.-29.11.2013: Besuch Rev. Philip auf Einladung des AK. Absprachen und Training zur Finanzverwaltung. 20.11. AK Weltmission mit Vereinbarungen der Zusammenarbeit mit Emmanuel Church (z.B. Geldtransfer).

5.-20.1.2014: Reise H. Brünjes, F. Schirmer. Jugendkonferenz G.K.Padu mit 300 TN, neue Study-Groups (jetzt 20 Dörfer)
24.1.2014: Convention platzt, da Kirchenleitung keine Rechenschaft über die Fluthilfe gibt und neues Machtgerangel entsteht. Eine Gruppe (8 Pers.) um K.Daniel spaltet sich ab. 
Febr./März 2014: Geldtransfer über Emmanuel, UELCI verweigert Zusammenarbeit. FMD hält Gelder wegen Missbrauch und Korruption. zurück.
5.4.2014 AK Weltmission: Es wird ein Moratorium für 1 Jahr beschlossen und alle Zahlungen des FMD eingestellt.
3.-10.5.2014 Einführung Moratorium: E.Krause, E.Pollmann und H.Brünjes reisen nach Indien. 5.5.2014 Das Konto bei der UELCI wird aufgelöst, das restliche Geld zur GSELC transferiert. 7.5.2014 Mitarbeitertreffen Kukunuru. Moratoriums-Brief in Telugu wird übergeben, die Wardens bekommen soziale Absicherung. Parallel demonstrieren 18 Pastoren der Abraham-Gruppe und besetzen am Abend Hostel Kukunuru. Das Treffen wird aus Sicherheitsgründen überstürzt beendet.
30.5.2014 AK Weltmission: Auf Bitte der ostfriesischen Partner führt der FMD drei Hostel für Kinder, die nicht untergebracht werden konnten, weiter. Sozialarbeiter Krishna übernimmt Administration.                                                                6.6.2014 Die Freunde in Deutschland werden durch einen Brief und in weiteren Veröffentlichungen informiert und gebeten trotz des Moratoriums zur GSELC zu stehen.
7.7.2014: Die alte Kirchenleitung mit John Kanth, die Mehrheit des Executives und viele Pastoren (insgesamt 26) sprechen sich für die weitere Zusammenarbeit mit dem FMD und der Weiterführung der 3 Hostels mit Krishna als Direktor aus. Der Besuch der Ostfriesen im Oktober wird von der Kirchenleitung begrüßt. Nur die starke Gruppe um K.Daniel ist dagegen.
25.10.-10.11.2014 Die Ostfriesen-Reise mit 10 Personen, wegen der starken Polarisierung der Gruppen im Vorfeld in Frage gestellt, findet nach offizieller Einladung statt. Die K.Daniel-Gruppe lehnt Begegnungen ab und es werden nur Gemeinden der J.Kant/Saibabu- Gruppe und die Hostel besucht.

14.1.2015 s.g. Convention Sarapaka. 7 Mitglieder der Executive treten zurück, laufen zu K.Daniel über. Diese Gruppe wählt wieder offen K.Daniel zum Präsidenten und ein neues Executive. Die alte Leitung um JohnKant ist isoliert, aber nicht bereit, wegen des erneuten Putschversuches zurückzutreten. Der AK Weltmission beschließt, weiterhin mit der 2013 nach Wahllisten gewählten Leitung zu korrespondieren, die zur Macht geputschte Leitung nicht anzuerkennen und besteht auf einer demokratisch gewählten Führung. UELCI wird einbezogen. Es gibt Streit zwischen Dr.Augustine und JohnKant. E.Krause bietet Sondierungsgespräche während einer Privatreise an. Der AK setzt Konditionen. Es wird nach Hin und Her ein Treffen in Hyderabad verabredet.
18.3.2015 Peacetalks ACTC Hyderabad. Aus jeder Gruppe nehmen 5 Delegierte teil, dazu E.Krause und H.Brünjes vom FMD. Mediator ist Dr. Emmanuel, Principal ACTC. Es kommt zu einer Einigung auf das Papier des AK Weltmission und dem Beschluss, eine Convention mit Neuwahlen durchzuführen. Beide Gruppen sollen mit Leitungsplätzen vertreten sein.
20.-26.3.2015 Evaluierung Bildungssituation durch H.Brünjes in 20 Dörfern, Gemeindebesuche. Es wird erreicht, dass auch Gemeinden der K.Daniel-Gruppe besucht werden, darunter die Studygroups. Spaltung und Isolation der alten Leiter sind deutlich spürbar, die alte Leitung soll um jeden Preis abgesetzt werden. Gleichzeitig besteht diese auf ihrem demokratischen Mandat und will auf keinen Fall weichen. Der von H.Brünjes vorliegende Bildungsbericht macht Empfehlungen für die Weiterarbeit.
27.3.2015 Sonder-Convention in Vinnayakapuram unter der Leitung von Dr. Emmanuel. Dank seiner Pendeldiplomatie sieht es zunächst nach gelingenden Neuwahlen aus – dann zeigt sich, dass beide Gruppen nicht zu Kompromissen bereit sind. Es kommt zum Eklat mit Schlägerei. Die JohnKant-Gruppe verlässt den Ort. Die FMD-Delegierten (Krause, Brünjes) und der Mediator reisen ab, da sie bei Wahlen nicht parteiisch werden wollen. Die viel größere Fraktion von K.Daniel wählt im Beisein von Founder President Esther in offener Wahl K.Daniel erneut zum Präsidenten. Im Anschluss wird K.Daniel von Esther eingesegnet. Diese "Wahl" wird von uns ebenfalls nicht anerkannt.
20.4.2015 AK Weltmission beschließt, sich nicht mehr am Friedensprozess der Gruppen zu beteiligen und verweist diese auf die UELCI. Gleichzeitig bieten Ostfriesland und Elstorf an, das Hostel G.K.Padu wieder zu eröffnen und sich um die Mitarbeiterkinder incl. Eng.Medium Schüler zu kümmern. In der GSELC wird dies zwar von der JohnKant-Gruppe positiv aufgenommen, die K.Daniel- Fraktion jedoch will nur zustimmen, wenn TfT wieder in die Verwaltung der Kirche kommt. Der AK besteht eindeutig auf die Einhaltung der Vereinbarung vom August 2012: „In aber nicht unter“ der Kirche und mit Leitung von Sozialarbeiter Mr. Krishna.
April 2015: K.Daniel versucht erfolglos, mit einer Gruppe von Pastoren einige Kirchen und die von den Ostfriesen geförderten Hostel zu besetzen. Nur mit Hilfe der Polizei und der örtlichen Gemeinden kann dieses verhindert werden. Um den Geldtransfer für die Hostels zu unterbinden, bedrohen sie auch Rev. Philip, Kovvur. Die Spaltung des Kirchengebietes in Telangana und Andhra Pradesh kompliziert den Geldtransfer zusätzlich.
Mai 2015: E.Krause schreibt im Auftrag des AK-Weltmission mehrfach an die Gruppen in der GSELC und fordert sie auf, die Hilfe der UELCI in Anspruch zu nehmen. Der AK sieht darin die einzige Möglichkeit, den Streit und die Machtkämpfe in der GSELC zu beenden; sonst wird der FMD die finanzielle Partnerschaft beenden.
Juni 2015: Georg Collmann bietet der GSELC an, das Hostel in G.K.Padu mit zu verantworten und darüber hinaus auch den Mitarbeiterkindern gegen Nachweis der Kosten den Besuch einer English Medium School zu ermöglichen. Die Finanzierung wurde vorher im AK beschlossen und geht finanziell nicht zu Lasten der Ostfriesen (G.K.Padu wird von den Gemeinden Elstorf/Moisburg finanziert.)
12.6.2015 Der Kirchenkreis Rhauderfehn und ELM beschließen, in Sachen Hostel-Förderung zukünftig zusammen zu arbeiten. Ute Penzel wird gebeten, bei ihrem nächsten Indienaufenthalt auch die GSELC zu besuchen, sich einen Überblick zu verschaffen und danach konkrete Vorschläge zu machen.
15.6.2015 Vereinbarung der Fraktionen unter Leitung der UELCI in Chennai. Man bildet ein Komitee als Interimsleitung. Beide Gruppen stellen 4 Mitglieder, den Vorsitz hat Dr.Augustine. Dieses Komitee übernimmt die Leitung der Kirche bis zur Convention im Januar und bereitet diese mit demokratischen Wahlen vor. Es folgt intensiver Schriftverkehr zu von Dr. Augustine unterstützten Forderungen nach finanzieller Unterstützung (fast wie früher) und TfT unter kirchlicher Administration. Der AK Weltmission lehnt dies deutlich und kategorisch ab.
23.6.2015 Georg Collmann schreibt an die GSELC und die UELCI deutlich, unter welchen Konditionen die Förderung der Mitarbeiterkinder wieder aufgenommen werden kann. Interims-Leitung und Pastoren beschließen auf Pastoren/Mitarbeitertreffen in Sarapaka entgegen aller klaren Statements des FMD, dass sie TfT wieder selbst kontrollieren wollen, Finanzen selbst verwalten, pauschale Stipendien für Mitarbeiterkinder haben wollen und die Wiederaufnahme der Zuschüsse zu den Gehältern verlangen. Sollte dies nicht geschehen, soll die Interims-Leitung nicht anerkannt werden.
26.6.2015 AK Weltmission. Es wird auf die Beschlüsse in Indien sofort reagiert und ein Ende der Partnerschaft zum 30.6.2015 angekündigt, falls es bei dem o.g. Beschluss bleibt.
In Indien verfestigen sich die Lager. Die offizielle Kirchenleitung garantiert den Fortgang von TfT und bittet um Aufschub. Nach und nach scheint es zu gelingen, die zum Teil nicht informierten Pastoren zu mobilisieren.
September 2015. Die GSELC lenkt ein. Das Vermittlungsgremium schickt eine Liste jener, die weitermachen wollen. Es fehlen viele der Mitarbeiter darauf – und somit auch Gemeinden. Es ist deutlich: Die Gräben zwischen den Fronten sind tief. Die K.Daniel-Gruppe arbeitet offenbar mit einem Pastor der AELC aus Rajamundhri zusammen, der auch Sponsoring für Pastorenkinder betreibt. Vermutlich auch deshalb gibt es keinen konkreten Antrag auf Stipendien für die in Aussicht gestellte Hilfe für Mitarbeiterkinder.
Oktober 2015. Ute Penzel (ELM) hat die Hostel besucht und einen Report darüber gemacht. Am 7.1.2016 soll auf Grund der modifizierten Liste von 2013 unter der Begleitung der UELCI gewählt werden. Den Antrag, für die Convention Geld zu geben, lehnt der FMD ab. Noch bis Ende des Jahres ist wegen diverser Reibereien der Gruppierungen fraglich, ob es zur Convention kommt.

7. Januar 2016 In Rajamundhri wird gewählt. 2 Beobachter der UELCI sind dabei, dennoch sind es keine geheimen Wahlen. K.Daniel wird Präsident, JohnKant, Saibabu und Philip sind in der Executive. Beide Gruppen sind also vertreten. Die AK Executive beschließt am 16.1. auf der Vorbereitungssitzung für den AK am 10.02. deshalb die Anerkennung zu empfehlen, wenn andere Kirchen und die UELCI die Leitung anerkennen. Anfrage UELCI. Sozialarbeiter Krishna wird als TfT-Direktor entlassen. Er hat Geld aus TfT für die Convention herausgegeben. Ein Brief mit Gratulation vom AK wird abgeschickt und dem Angebot über die Zukunft zu reden, wenn TfT-Vereinbarung von 2012 ("in, nicht unter der Kirche") akzeptiert wird. Dazu ist die Exekutive nicht bereit und lehnt es mehrfach ab. Erst am 31.1. lenken sie per mail ein, betrachten das aber als ein Entgegenkommen ihrerseits und erwarten, dass der FMD bereit ist, über die Wiederaufnahme der Humanitären Hilfe, Förderung der English-Medium-Schüler und Studenten, sowie die Finanzierung der Kirchenadministration zu verhandeln.
10. Februar 2016 AK Weltmission. Wieder ist die Kirchenleitung umgeschwenkt: Es liegt das Protokoll vom 8.2. vor. Die GSELC-Führung wird von der UELCI anerkannt. GSELC-Leitung und UELCI haben gemeinsam getagt und beschlossen, dass ab sofort alles über die UELCI abgewickelt werden soll und nur die Kirchenleitung der GSELC das Recht hat, Finanzen und Projekte zu verwalten. Somit hat die Kirchenleitung sich gegen die vom FMD geforderten Konditionen gestellt und will die Vereinbarungen von 2012 nicht einhalten.
Der AK beschließt einstimmig, dem FMD e.V. zu empfehlen, die finanzielle Partnerschaft zu beenden. Dies wird der GSELC umgehend mitgeteilt. Es kommen diverse Bittbriefe, den Beschluss rückgängig zu machen. Es wird schnell deutlich, dass die Beschlüsse ohne Kenntnis der meisten Pastoren gefallen sind und auch nur Teile der Exekutive daran beteiligt sind.
Der Kirchenkreis Rhauderfehn wird am selbst entscheiden, ob er die Hostel eigenständig weiterführt.
5. März 2016. Der FMD e.V. beschließt das Ende der finanziellen Partnerschaft.
Eine geistliche Partnerschaft mit Gebet, Informationen, Besuchen und punktueller Unterstützung von Mission und Gemeindeentwicklung wird in der GSELC angeboten.
16. März 2016. Der Missionsausschuss im Kirchenkreis Rhauderfehn beschließt die Weiterführung der Hostel Serapaka, Vinnayakapuram und G.K.Padu. Yedavalli soll wieder eröffnet werden, wenn die GSELC es wünscht. Alle Gelder werden über das ELM und von dort über die UELCI zur GSELC transferiert. Begleitet wird die Arbeit vor Ort vom ELM.
5. Oktober 2016. Der AK Weltmission diskutiert weiteren Umgang mit der GSELC. Eine Reise von H.Brünjes kann erfolgen, wenn diese gänzlich ohne finanzielles Engagement in der GSELC erfolgt und die Weiterführung G.K.Padu mit altem Budget akzeptiert wird. Beide Konditionen werden nach Zögern akzeptiert.

4. – 20. Januar 2017. H.Brünjes und D.Pintatis mit zwei ExHGlern (Linda und Annika) reisen in die GSELC. Geistliche Partnerschaft soll definiert werden. D.Pintatis besucht das G.K.Padu-Hostel. Ein Jugendtreffen in Sandragunta wird in Eigenregie durchgeführt, finanziert durch den zur GSELC zurückgekehrten ehemaligen Präsidenten Rev. Amos.
Ein Ergebnis der Reise: Die geistliche Partnerschaft soll weitergehen. Am 9.2. beschließt der AK Weltmission darüber hinaus die Förderung von Projekten der Shalom-Foundation.
4.-21.Oktober 2017 Im Rahmen der Studien- und Erlebnisreise besucht eine Gruppe von 13 Erwachsenen unter Leitung von H.Brünjes für 5 Tage die GSELC. Die Kirchenleitung bemüht sich weiter um Integration bisher distanzierter Pastoren. Die Umsiedlungen durch das Polavaram-Projekt bedrohen immer mehr die Existenz von Gemeinden, Pastoren und Kirche.