Tag der Gemeinde (1. Mai)Der TAG DER GEMEINDE in Hanstedt I hat inzwischen eine langjährige Geschichte. Viele Gäste kommen jährlich zum 1. Mai auf das Gelände des Missionarischen Zentrums, um miteinander Gemeinde zu feiern und sich mit einem aktuellen Thema auseinanderzusetzen. Neben dem Vortrag zu einem aktuellen geistlichen Thema werden Gesprächsgruppen angeboten und ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Der TAG DER GEMEINDE hat das Ziel, Anregungen für dass Leben in der Heimatgemeinde zu geben, bietet Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum seelsorgerlichen Gespräch. Parallel zum Programm wird ein KINDERTAG DER GEMEINDE angeboten, so dass die ganze Familie am 1. Mai teilnehmen kann. Die Hausgemeinde und Mitarbeitende des Missionarischen Zentrums bewirten die Gäste. Tag der Gemeinde 2010Wieder stellen wir zur Erinnerung an einen wirklich schönen Tag einige Fotos ins Netz. Dr. Burkhard Krause, Landessuperintendent aus Osnabrück, verstand das Thema des Tages "Euer Herz erschrecke nicht" bildhaft, liebevoll und spannend zu entfalten. Der Theologe nahm seine Hörer mit auf eine Reise im kleinen Schiff des Glaubens, umgeben von Stürmen und doch durch Christus gehalten. Weitere Impulse zum Thema gaben die Gesprächsgruppen und der abschließende Gottesdienst. In seiner Predigt lud Hermann Brünjes ein, sich immer wieder durch Jesu Frage "liebst Du mich?" zu einem neuen "Ja" einladen zu lassen. In den FMD-Impulsen 124, die im September erscheinen, werden wir einige dieser Beiträge abdrucken. Es war ein rundum gelungener Tag. Strahlender Sonnenschein bis zur Abreise (danach, als die Mitarbeiter Grillen wollten, regnete es zwar - aber das Zelt stand ja noch!); viele liebe Gäste, zum Teil auch erstmals dabei, vor allem aber Freundinnen und Freunde des FMD und ehemalige aus der Hausgemeinde des MZ; anregende Predigten; gute Impulse in den Gesprächsgruppen und eine überaus lebendige Mittagspause mit viel Begegnung, und zwei Besonderheiten. So wurde das Projekt der Erweiterung des MZ vorgestellt. Unter dem Motto: "Große Dinge tun - mit Herzen Mund und Händen" wurde dafür geworben, dass sich viele für das ehrgeizige Bauprojekt engagieren. Ein Zeichen der Zustimmung und Unterstützung wurde dann auch gleich gegeben: Die Kollekte des Gottesdienstes betrug fast 700 €. Zusammen mit den über 400 € am Vormittag, dort bestimmt für die Finanzierung der Personalstelle, haben die ca. 200-250 erwachsenen Besucher und Besucherinnen des Tag der Gemeinde also ein deutliches Zeichen der Unterstützung der Arbeit des FMD und des MZ gegeben. Neben der Vorstellung der Baupläne gab es ein weites "Highlight" in der Mittagspause. H.Brünjes präsentierte den neuen "Steinbrecherraum" im Harmshaus. Er dankte dem Arbeitskreis, der sich dieses Projekt ausgedacht hatte und daraus die anwesende Malerin Frauke Thein und der Software-Entwickler Franz Straub, die sich für den Raum in besonderer Weise engagiert hatten. Und wenn schon "Highlights" erwähnt werden, dann müssen zwei Weitere genannt werden: Die Musik und das Kinderprogramm. Die musikalische Begleitung des meist kräftigen Gesanges hatte diesmal eine Gruppe aus einer vorigen Hausgemeinde übernommen. Am Morgen gab es zusätzlich zwei tolle zu Herzen gehende Solostücke von Margarethe (Klavier) und Magda-Lena (Gesang) Grunert. Am Nachmittag trug der Gospelchor "Cantate Domino" aus Unterlüß, geleitet von Eike Formella, nicht nur Gospels vor - der Chor riss alle Besucherinnen und Besucher mit und erntete großen Beifall. Und das Kinderprogramm!!! Was Carsten und Connie Ruß da immer zusammen mit einem überaus aktiven Team auf die Beine stellen, ist enorm. Am Schluss des Gottesdienstes wurde davon wieder etwas deutlich. Ein Kinderprogramm vom Feinsten. Den 38 Kindern war es sofort anzumerken: Diesen Tag werden sie nicht vergessen. Mit Detektiv Lupo und einer eigenen Lupe unterwegs zu sein und Spuren suchen, das war spannend, lustig und zudem noch lehrreich. Hier also einige Fotos.... (urheberrechtlich geschützt von H.Brünjes!)
Tag der Gemeinde 2009Unten finden Sie Fotos vom 30. Geburtstag des MZ Hanstedt und vom Tag der Gemeinde. Hier jedoch zunächst das Referat von Landessuperintendent H.H.Jantzen, der Text der Predigt von P.Elhaus und dann ein Artikel, der an die Presse gegangen ist: 30 Jahre Zeichen gesetzt 1. Mai 2009, Hanstedt / Lkrs. Uelzen. Nicht nur die Veranstalter des „Tag der Gemeinde“, der Freundeskreis Missionarische Dienste (FMD), auch die ca. 300 Gäste und Vertreter der Landeskirche bescheinigten dem Missionarischen Zentrum in Hanstedt I, in den 30 Jahren seines Bestehens wichtige Zeichen gesetzt zu haben. So sagte Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen in seinem Kurzreferat, dass Mission ein unverzichtbares Merkmal von Kirche sei und auch das MZ dazu beigetragen habe, „die Welt für Gottes Wirken transparent zu machen“. Die Hausgemeinde, die Indienarbeit, der Auferstehungs- und der Schöpfungsweg und das finanzielle Engagement beim Erstellen neuer Häuser des Tagungshauses nannte er als Beispiele positiver Zeichensetzung und hob hervor, dass er sich freue, dass diese Arbeit inzwischen einen überaus guten Ruf in der Landeskirche habe. Der Journalist Oliver Hoesch (Deutsche Welle TV) moderierte eine Talkrunde zum Thema des Tages: Zeichen setzen. Dr. Otto Stumpf (ehemals Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Celle), betonte, dass viele in Deutschland gar nicht wüssten, welche Bedeutung der FMD in Indien hat. Über 600 Kinder bekommen dort auf Grund der Freunde in Deutschland eine Zukunft und die Mitarbeitenden der Partnerkirche werden von Hanstedt aus intensiv begleitet. Andreas Viebrock (Unternehmer Viebrock Haus), der wie sein Vater mit der Arbeit des FMD verbunden ist, forderte, dass die missionarische Arbeit nicht nur in Übersee, sondern auch in Deutschland tatkräftig und sichtbar unterstützt wird. Ralph Tyra (Leiter des Haus Kirchlicher Dienste) hob besonders das Modell der Hausgemeinde als beispielhaft hervor, da die jungen Leute selbst Verantwortung übernehmen und von ihrem Glauben erzählen. „Die Hausgemeinde ist Klasse!“ schwärmte er und forderte gleichzeitig, nicht nur große, sondern auch viele kleine Zeichen zu setzen. Der Liedermacher Clemens Bittlinger, der den Tag zusammen mit dem Gitarristen Adax Dörrsam musikalisch begleitete, erzählte von seinen Erlebnissen mit dem papstkritischen Lied, das er anlässlich des Katholikentages gemacht hatte und ermutigte, nicht Fragen zu beantworten, die niemand stellt, sondern auf aktuelle Probleme der Menschen einzugehen. Die Mittagspause, musikalisch untermalt von der Soltauer Bluesband PeeDeeRiver, nutzten viele Gäste, sich über den FMD zu informieren, vor allem jedoch zur Begegnung. Bei strahlendem Sonnenschein in romantischem dörflichen Ambiente wurde sich ausgetauscht und weiter diskutiert. Letzteres konnte in vier Foren, die das Thema unterschiedlich akzentuierten, fortgesetzt werden oder man genoss ein Konzert der beiden Musiker zu den „Perlen des Glaubens“. Ein Gottesdienst am Nachmittag beendete das bunte und zugleich inhaltsreiche Programm. Philip Elhaus (Leiter der Missionarischen Dienste, Hannover) predigte über das „Zeichen des Jona“, jenes Zeichen, das Jesus Christus am Kreuz aufgerichtet hat und durch das alles Wirken von Kirche und Christen erst bedeutsam wird. Die letzte Viertelstunde des Tages bekamen dann wie immer die Kinder. Ein Team um Conny und Karsten Ruß war, verkleidet als Piraten, mit 50 Kindern auf Schatzsuche. Mit ihren Liedern und ihrer Fröhlichkeit steckten die Kinder die Erwachsenen noch einmal an. Jene, die Hanstedt am Abend verließen, gingen dankbar und motiviert jene, die noch blieben, konnten am Samstag einen Vormittag mit Theologischem Austausch und am Abend einen „Tanz im Mai“ mitmachen. Zum Tanzabend kamen auch viele Nachbarn des „Tagungshaus mit Herz“ und setzten damit ein Zeichen der Akzeptanz im Dorf. Bis spät in die Nacht hinein wurde getanzt und gefeiert. Den Abschluss der fröhlichen Geburtstagsfeier bildete ein Gottesdienst am Sonntag in der Kirche.
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